VSG Verainigty Schnitzelbangg-Gsellschaft 1906

1906 – Die Geburt der VSG

Ein paar kleinere Schnitzelbank-Gruppen wollten Ordnung ins närrische Chaos bringen. Sie schlossen sich zur VSGB zusammen – damals mussten es mindestens fünf Mitglieder sein, und zugelassen waren nur Musikgruppen. Gesungen wurde oft gar nicht: die Verse wurden gesprochen, manchmal ohne Larven, dafür aber mit Musikbegleitung. Frech galten die Bänke schon damals – Behörden, Politiker und öffentliche Personen bekamen ihr Fett weg. „Ungehobelt“ nannte man das. Wir nennen es heute: Tradition.

Die ganze Geschichte gibt es auf unserer neuen Webseite zu lesen

Gschicht / Über uns | Verainigty Schnitzelbangg Gsellschaft VSG Basel 1906

Unsere Aktiven Bängge, Aktuelle Baize-Liste, Vorfasnacht-Programm, sowie alle Veranstaltungen der VSG findet ihr auf unserer neuen Webseite.

Kontakt zum Präsident: Däni Roth

Der Vorstand von links: Renato Salvi, Däni Roth, 
Geraldine Wagner, Andreas Marzetti (René Studer, fehlt)

 

120 Joor uff dr Gass

Die Fasnacht 2026 wird für die VSG keine gewöhnliche Fasnacht werden. Die älteste Schnitzelbankgesellschaft Basels wird zum 120. Mal die Baslerinnen und Basler mit ihren spitzen Versen unterhalten.

„Für mich ist es eine grosse Ehre im 120. Gesellschaftsjahr die VSG zu Präsidieren“, erklärt stolz Däni Roth und fügt an, „aber es ist auch eine grosse Aufgabe und eine enorme Verantwortung!“

Tatsächlich hat sich das Schnitzelbanksingen nicht nur in den 120 Jahren ihres Bestehens verändert. Die grössten Veränderungen erlebt diese Fasnachts-Tradition in den letzten 30 Jahren.

„Schnitzelbanksingen ist mit viel Aufwand und vor allem persönlichem Engagement und Antrieb verbunden. Dazu kommt, dass man sich enorm exponiert und nicht jede und jeder kann damit umgehen, wenn mal die Verse nicht so ankommen wie erhofft“ erzählt der Präsident der VSG, Däni Roth.

An der Fasnacht 2026 singen insgesamt 13 Formationen für die VSG. Im Moment ist wieder ein kleiner „Aufschwung“ spürbar und in den Hintergrund rücken Zeiten, in denen gerade mal 4 Formationen unter der Schirmherrschaft der VSG durch die Baizen zogen.

„Es freut uns alle, dass wir zwei neue Formationen begrüssen dürfen, das ist nicht selbstverständlich“, schwärmt Däni Roth.

FRÖLEIN ZAALE ist ein 1-Frauen-Bangg mit Zweizeilern und einem tollen Konzept.

DR PFLUUMEBOPPI, die zweite neue Formation, ein Läädelibesitzer aus dem Gundeli und seine Mutter, welche die Helge zeigt. Der PFLUUMEBOPPI singt zum allerersten Mal Schnitzelbänke und FRÖLEIN ZAALE hat bereits Verserfahrung, allerdings nicht als Solo-Bangg. Während des Gesprächs mit Däni Roth wurde eine tiefliegende Vorfreude auf die drei Tage Ende Februar spürbar. Eine Freude, die man als Schnitzelbänkler offenbar in sich tragen muss, da man sonst niemals vors Publikum treten würde.

 „Die VSG hat kein Aufnahmelimit und wir freuen uns auf weitere neue Formationen. Allerdings haben wir einen Bangg-Check, an dem eine Fachjury die Formationen bewertet und der Vorstand auf Grund dieser Bewertung dann entscheidet; wer geht als VSG Bangg an die Fasnacht und wer darf das VSG Logo nicht auf dem Helgen tragen!“ erklärt der Präsident, bevor er sich verabschiedet, da er sich in 30 Minuten mit seinen Bänggler-Freunden trifft und die Verse üben muss.